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  • Asiatischer Marienkäfer

    Asiatischer Marienkäfer

    Das Alleinstellungsmerkmal des Asiatischen Marienkäfers ist wohl seine Farbvielfalt, die von Gelb über Orange und Rot bis fast komplett Schwarz reicht. Die Punktanzahl variiert zwischen 0 und 21 Flecken. Ursprünglich zur Schädlingsbekämpfung aus Asien eingeführt, vermehrt er sich schneller und man befürchtet, dass er heimische Arten verdrängt. Er ernährt sich hauptsächlich von Blattläusen, derer er über 200 täglich verdrücken kann. Aber auch kleine Insekten, Insekteneier und Larven findet man auf seinem Speiseplan.

    Marienkäfer
  • Wachstumsschub bei den jungen Weißstörchen

    Wachstumsschub bei den jungen Weißstörchen


    Seit dem letzten Besuch bei dem Storchenpaar und ihren Jungen in Sandershausen sind schon wieder ein paar Wochen vergangen. Die Elterntiere versorgen weiterhin unermüdlich ihre Nachkommen. Die Kleinen wirken nun mit etwa sieben Wochen nahezu ausgewachsen. Bald werden sie das Nest für kurze Flüge verlassen und langsam selbstständig werden. Ihre Jugend wird man ihnen jedoch noch eine Weile ansehen. Schnabel und die Beine färben sich erst im Laufe der nächsten Monate komplett von Schwarz in das typische, leuchtende Rot.

  • Ein Bienenjob für die Arbeiterinnen des Bienennests

    Ein Bienenjob für die Arbeiterinnen des Bienennests

    Mit dem Makroobjektiv eröffnet sich eine ganz neue Welt. Es ist faszinierend, Zeuge zu sein und zu lernen und verstehen, wie alles ineinandergreift und was eigentlich am Wegesrand passiert. Häufig sind dabei Arbeiterbienen zu beobachten, die einen großen Teil ihres Lebens damit verbringen, Nahrung und Baumaterial für das Bienennest heranzuschaffen.

    Die Arbeiterinnen bilden den größten Teil des Bienenvolkes. Im Gegensatz zur Bienenkönigin sind sie nicht fruchtbar. Mit dem Lebensalter von 21 Tagen übernehmen die Arbeitsbienen das Sammeln von Pollen und Nektar. Sie erreichen während der Vegetationszeit eine Lebensspanne von etwa 45 Tagen.

    Arbeiterbiene
  • Waldbegegnung mit einem Eichhörnchen

    Waldbegegnung mit einem Eichhörnchen

    Seit Wochen habe ich regelmäßig versucht, den kleinen Nager zu erwischen. Er hielt sich jedoch immer in seiner Baumkrone hinter vielen Blättern versteckt. Heute war endlich der Tag da, an dem sich das Eichhörnchen an einen Baumstamm krallte, nur um wieder schnell in luftige Höhen zu verschwinden. Was darauf folgte, war Warten, gefolgt von Neugier. Denn der neue Freund kletterte vorsichtig Ast für Ast wieder nach unten, bis schließlich eine kurze, aber von beiden Seiten interessierte Begegnung entstand.

    Das Eurasische Eichhörnchen ist überwiegend tagaktiv. Die Baumbewohner kommen nur selten zur Nahrungssuche auf den Boden und verschwinden daraufhin wieder schnell in sichere Höhen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Nüssen, Samen und Früchten, selten von Insekten. Ihre Nester bauen die guten Kletterer kugelförmig aus Pflanzenteilen in Baumhöhlen oder Astgabeln.

  • Sandershäuser Jungstörche werden groß

    Sandershäuser Jungstörche werden groß

    Die Sandershäuser Jungstörche wachsen mit ernormer Geschwindigkeit heran. Nun sieht man sie schon häufig ihre Flügel spreizen. Die Elterntiere gehen nach wie vor abwechselnd auf Futtersuche oder sie besorgen Material zur Nest-Ausbesserung. Es ist ein Fulltime-Job.

    Bei einer Nestzeit von rund drei Monaten ist die Wachstumsrate der Weißstorch-Jungtiere erwartungsgemäß schnell. Dafür benötigt jedes Jungtier 500 bis 1.200 Gramm Nahrung, in den ersten Wochen sogar bis 1.600 Gramm.

  • Haubentaucher beim Nestbau und Brüten

    Haubentaucher beim Nestbau und Brüten

    Unsere Haubentauchereltern nisten nun bereits zum zweiten Mal. Nachdem ihre Anfang Mai geschlüpften Jungen nun schon fast selbstständig sind, verbringen die Alttiere die Zeit mit Nestbau und -reparatur sowie dem Brüten.

    Die Hauptbrutzeit der Haubentaucher liegt zwischen April und Juli, wobei die Eier von beiden Partnern etwa 30 Tage lang ausgebrütet werden. Die Küken können direkt nach dem Schlüpfen schwimmen und tauchen. Die ersten Wochen verbringen die Jungen meist auf dem Rücken der Eltern, wo sie sicher vor Räubern sind und gewärmt werden. Gefüttert werden sie mit kleinen Fischen. Nach etwa 9 bis 10 Wochen sind die jungen Haubentaucher selbstständig.

  • Wo die Natur noch in Ordnung ist: Prachtlibellen im Anflug

    Wo die Natur noch in Ordnung ist: Prachtlibellen im Anflug

    Prachtlibellen (Gattung Calopteryx) gehören mit einer Flügelspannweite von 6 bis 7 cm zu den Kleinlibellen. Wenn sie sitzen, klappen sie ihre Flügel nach oben zusammen. Das unterscheidet sie von den Großlibellen, die ihre Flügel flach nach außen strecken. Der Flug der Prachtlibellen gleicht eher dem eines Schmetterlings. Sie flattern von Blatt zu Blatt, wo sie sich gerne regelmäßig niederlassen. Wo Prachtlibellen vorkommen, ist die Natur noch halbwegs in Ordnung. Sie brauchen saubere, sauerstoffreiche und fließende Gewässer (wie kleine Bäche oder naturnahe Flüsse) mit viel Sonnenschein und reichlich Ufervegetation, auf der sie sitzen und auf Jagd nach kleinen Insekten gehen können.

  • Fliegender Wechsel bei den Weißstörchen

    Fliegender Wechsel bei den Weißstörchen

    Bei einer Nestzeit von rund drei Monaten ist die Wachstumsrate der Weißstorch-Jungtiere erwartungsgemäß enorm schnell. Dafür benötigt jedes Jungtier 500 bis 1.200 Gramm Nahrung, in den ersten Wochen sogar bis 1.600 Gramm. Für die Eltern ist die Nahrungsbeschaffung daher ein Vollzeitjob. Während ein Elternteil auf Beutejagd geht, passt das andere auf die Nachkommen auf. Sobald der erste wieder da ist, wird die Aufgabenverteilung getauscht.

  • Junge Haubentaucher werden selbstständig

    Junge Haubentaucher werden selbstständig

    Es sind schon wieder einige Tage seit dem letzten Besuch bei Familie Haubentaucher an der Fulda vergangen. Die Babies sind mittlerweile zu neugierigen Jungtieren herangewachsen, die auch gerne mal mutig die schützende Nähe der Eltern verlassen und ein paar Meter alleine schwimmen, jedoch nicht zu weit, um nicht die nächste ihrer Mahlzeiten zu verpassen, die ihre Eltern eifrig heranschaffen. Auf der Speisekarte der Jungtiere stehen hauptsächlich Insekten, kleine Fische und Insektenlarven.

    Haubentaucher
  • Streckerspinne wartet auf Beute

    Streckerspinne wartet auf Beute

    Ihr langer Körper, der fast golden in der Sonne glänzt, und die langen Beine fallen sofort auf. Die Streckerspinne der Gattung Tetragnatha hängt kopfüber an ihrem Faden und wartet auf die nächsten Insekten, die sich in ihrem radförmigen Netz verfangen. Sie hält sich mit Vorliebe in der Nähe von Gewässern im hohen Gras auf. Ihr Name kommt durch ihre verlängerten Beine, die sie im Ruhezustand streckt.

    Streckspinne

  • Drei junge Weißstörche in Sandershausen

    Drei junge Weißstörche in Sandershausen


    In diesem Jahr zieht das Sandershäuser Storchenpaar drei Jungtiere groß. Nach etwa 32 Bruttagen sind die Nachkommen geschlüpft. Nun gehen Mama und Papa abwechselnd auf Beutejagd, während die Kleinen ungeduldig im Storchenhorst auf Nahrung warten. Nach weiteren 55 bis 60 Tagen werden die Jungvögel flügge und unternehmen erste Flugversuche.

  • Höckerschwan

    Höckerschwan

    Höckerschwan Otto ist immer zur Stelle, wenn wieder ein Zweibeiner sein Revier uneingeladen betritt. Dabei bleibt es im Normalfall bei einer Inspektion des Besuchers, sofern dieser sich gut und ruhig benimmt.

    Höckerschwäne sind benannt nach ihrer höckerartige Wulst am orange-rotfarbenen Schnabel, die bei Männchen deutlich größer ausfällt als bei Höckerschwan-Weibchen. Erwachsene Tiere besitzen weißes Gefieder, bei Jungvögeln ist es graubraun und wird mit der Zeit immer heller.

    Schwan
  • Nestbau bei den Blässhühnern

    Nestbau bei den Blässhühnern

    Blässhühner bauen im Frühjahr schwimmende Nester aus Schilf und Wasserpflanzen. Mit großem Eifer bringt Blässhuhn Gunter die Bauteile dafür Stück für Stück zu Frieda. Diese verbaut sie sicher in der gemeinsamen Brutstätte. Von April bis Juni bebrüten beide Elternteile ihre 5 bis 10 Eier. Nach etwa 23 Tagen schlüpfen die Küken, die als Nestflüchter das Nest bald verlassen, aber noch von den Eltern versorgt werden.

    Blässhühner
  • Nilgänse: heiseres Trompeten am Fluss

    Nilgänse: heiseres Trompeten am Fluss

    Die wahre Diva am Fluss ist Emma. Die Nilgans stolziert, präsentiert ihr prächtiges Gefieder und trompetet heiser nach ihrer besseren Hälfte, der Nilgans Werner. Der wiederum zischt ihr schnarchend entgegen. Wenn sie sich einmal wieder gefunden haben, putzen sie gründlich ihr Gefieder.

    Jetzt im Mai sind Nilgänse besonders aktiv, da dies in ihre Hauptbrut- und Aufzuchtzeit fällt. Die Vögel sind sehr standorttreu, paarweise unterwegs und zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten. Das Putzen ihres Gefieders ist eine häufige Tätigkeit, um die Federn wasserabweisend zu halten. Die Rufe dienen zur Kommunikation des Paares, aber auch zur Warnung und Revierverteidigung.

  • Haubentaucher: Freddy und Betty entdecken die Welt

    Haubentaucher: Freddy und Betty entdecken die Welt

    Gerade erst dem schwimmenden Nest entflohen, entdecken die beiden Haubentaucher-Küken Freddy und Betty ihre Welt, entweder per Elterntaxi – auf deren Rücken – oder auf eigene Faust, aber immer in sicherer Entfernung zu Mama oder Papa.

    Die Hauptbrutzeit der Haubentaucher liegt zwischen April und Juli, wobei die Eier von beiden Partnern etwa 30 Tage lang ausgebrütet werden. Die Küken können direkt nach dem Schlüpfen schwimmen und tauchen. Die ersten Wochen verbringen die Jungen meist auf dem Rücken der Eltern, wo sie sicher vor Räubern sind und gewärmt werden. Gefüttert werden sie mit kleinen Fischen. Nach etwa 9 bis 10 Wochen sind die jungen Haubentaucher selbstständig.

    Entstanden sind die Fotos an der Fulda mit größter Vorsicht und viel Abstand, um diese wundervollen Tiere nicht zu stören.