Kategorie: Mikrokosmos
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Taubenschwänzchen: Flugkünstler im Schwirrflug
Als Wanderfalter sind Taubenschwänzchen in nahezu ganz Europa verbreitet. Die Tiere kommen aus dem Mittelmeerraum über die Alpen zu uns, einige überwintern sogar in Mitteleuropa. Auf der Reise legen die Schmetterlinge bis zu 3000 Kilometer zurück. Eigentlich gehört das Taubenschwänzchen zu einer Gruppe nachtaktiver Schmetterlinge, es fliegt aber ganz im Gegensatz dazu hauptsächlich tagsüber. Alleinstellungsmerkmal…
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„Schau mir in die Augen“ – das Tagpfauenauge
Das Tagpfauenauge gehört wohl zu den bekanntesten Tagfaltern auf Wiesen, Gärten, Parks und Wäldern. Das markanteste Merkmal sind die schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken auf der Oberseite der Flügel. Fressfeinde wie Vögel werden von diesen „Augen“ abgeschreckt. Die Flügelunterseite erinnert an ein vertrocknetes Blatt – wenn der Falter die Flügel zusammenschlägt, wird er für…
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Distelfalter – Wanderschaft über Generationen
Der Distelfalter ist ein Wanderfalter. Er zieht im Frühjahr aus südlichen Regionen nach Mitteleuropa, worauf die nächste Generation im Herbst wieder den Weg in den Süden auf sich nimmt. Diese enorm weiten Strecken können die Schmetterlinge zurücklegen, indem sie sich vom Wind tragen lassen. Der Distelfalter erreicht eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter. Man…
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Großes Ochsenauge
Das Große Ochsenauge findet man zur Zeit häufig auf Wiesen oder an Waldrändern, wo es sich von Süßgräsern oder Kornblüten ernährt. Es erreicht eine Flügelspannweite von 40 bis 48mm. Markantes Merkmal dieses orangebraunen Schmetterlings sind die weißgekernten schwarzen Augenflecken auf ober- und Unterseite der Flügel. Nachdem viele Schmetterlingsarten mittlerweile vom Aussterben bedroht werden, halten sich…
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Sommerlicher Plüsch: Zu Besuch bei der Erdhummel
Wenn man eine Hummel so nah vor der Linse hat, fasziniert mich immer wieder, wie unglaublich pelzig diese Tiere eigentlich sind. Bei diesem Exemplar – vermutlich einer hellen Erdhummel – kam alles zusammen: ein wunderschöner, hellgelber Kragen und ein perfekter Moment der Ruhe auf einer weißen Blüte. Die helle Erdhummel zählt zu den wichtigsten Bestäuberinsekten.…
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Großes Ochsenauge und Distel
Ein paar Minuten Geduld und den richtigen Moment – mehr braucht man manchmal nicht für ein gutes Foto. Und wenn man vorsichtig genug war, ist das Motiv vielleicht noch da, wenn man auf den Auslöser drückt. Heute hat es geklappt. Das Große Ochsenauge trifft man von Juni bis September auf Wiesen und Waldlichtungen. Markantes Merkmal…
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Feldheuschrecke auf Augenhöhe
Manchmal lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen und auf Augenhöhe zu gehen. Dieser Grashüpfer gehört zur Unterfamilie der Feldheuschrecken. Man kann die Tiere auf Wiesen und in Graslandschaften entdecken, wo sie gerne von Halm zu Halm springen. Markant ist der Gesang der Grashüpfer, den männliche Tiere erzeugen, um Weibchen anzulocken oder ihr Territorium gegeneinander abzugrenzen.
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Steinhummeln: Hektische Nektarsammlerinnen
Steinhummeln legen ihre Nester häufig unter Steinhaufen oder in Mauern an, wo der Staat eine Größe von bis zu 300 Tieren erreichen kann. Als Nahrung bevorzugen sie Nektar von verschiedenen Nesseln und Kleearten, die sie zwischen März und Oktober hektisch in Gärten und auf Wiesen anfliegen. Die Arbeiterinnen (Foto) sind mit einer Größe von 12…
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Facettenblick der Hainschwebfliege
Die Hainschwebliege ähnelt aufgrund ihrer schwarz-gelben Zeichnung auf dem ersten Blick einer kleinen Wespe. Im Gegensatz zu dieser besitzt sie aber keinen Stachel und ist daher völlig harmlos. Markant sind auch die großen Facettenaugen, die bei den Männchen zusammenstoßen. Bei Weibchen sind sie klar voreinander getrennt. Die Hainschwebfliege ernährt sich von Nektar und Pollen. Ihre…
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Große Winkelspinne: Rundumblick mit acht Augen
Auch wenn die Große Winkelspinne für Menschen absolut harmlos ist, ist sie für viele wahrscheinlich Auslöser einer Spinnenphobie. Das liegt an ihrem zahlreichen Auftreten in menschlichen Siedlungsbereichen, durch die die Wahrscheinlichkeit, in den eigenen vier Wänden auf eine Große Winkelspinne zu treffen, relativ hoch einzuordnen ist. Zudem macht sie ihre eindrucksvollen Größe und die dunkle…
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Asiatischer Marienkäfer
Das Alleinstellungsmerkmal des Asiatischen Marienkäfers ist wohl seine Farbvielfalt, die von Gelb über Orange und Rot bis fast komplett Schwarz reicht. Die Punktanzahl variiert zwischen 0 und 21 Flecken. Ursprünglich zur Schädlingsbekämpfung aus Asien eingeführt, vermehrt er sich schneller und man befürchtet, dass er heimische Arten verdrängt. Er ernährt sich hauptsächlich von Blattläusen, derer er…
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Ein Bienenjob für die Arbeiterinnen des Bienennests
Mit dem Makroobjektiv eröffnet sich eine ganz neue Welt. Es ist faszinierend, Zeuge zu sein und zu lernen und verstehen, wie alles ineinandergreift und was eigentlich am Wegesrand passiert. Häufig sind dabei Arbeiterbienen zu beobachten, die einen großen Teil ihres Lebens damit verbringen, Nahrung und Baumaterial für das Bienennest heranzuschaffen. Die Arbeiterinnen bilden den größten…
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Wo die Natur noch in Ordnung ist: Prachtlibellen im Anflug
Prachtlibellen (Gattung Calopteryx) gehören mit einer Flügelspannweite von 6 bis 7 cm zu den Kleinlibellen. Wenn sie sitzen, klappen sie ihre Flügel nach oben zusammen. Das unterscheidet sie von den Großlibellen, die ihre Flügel flach nach außen strecken. Der Flug der Prachtlibellen gleicht eher dem eines Schmetterlings. Sie flattern von Blatt zu Blatt, wo sie…
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Streckerspinne wartet auf Beute
Ihr langer Körper, der fast golden in der Sonne glänzt, und die langen Beine fallen sofort auf. Die Streckerspinne der Gattung Tetragnatha hängt kopfüber an ihrem Faden und wartet auf die nächsten Insekten, die sich in ihrem radförmigen Netz verfangen. Sie hält sich mit Vorliebe in der Nähe von Gewässern im hohen Gras auf. Ihr…
