„Schau mir in die Augen“ – das Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge gehört wohl zu den bekanntesten Tagfaltern auf Wiesen, Gärten, Parks und Wäldern. Das markanteste Merkmal sind die schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken auf der Oberseite der Flügel. Fressfeinde wie Vögel werden von diesen „Augen“ abgeschreckt. Die Flügelunterseite erinnert an ein vertrocknetes Blatt – wenn der Falter die Flügel zusammenschlägt, wird er für Feinde im Gebüsch nahezu unsichtbar. Da Tagpfauenaugen bis zu 11 Monate alt werden, überwintern erwachsene Falter an geschützen Orten wie Baumhöhlen, Kellern, Dachböden oder Schuppen.

Im Vergleich zu vielen hochspezialisierten Insektenarten ist das Tagpfauenauge aktuell nicht gefährdet. Da die Raupen aber auf Brennesseln als Nahrungsquelle angewiesen sind, hilft jeder „wilde Fleck“ im Garten, an dem Brennnesseln einfach mal stehen gelassen werden, den Bestand dieser wunderschönen Falter nachhaltig zu sichern.

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