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  • „Schau mir in die Augen“ – der Blick der Goldfliege

    „Schau mir in die Augen“ – der Blick der Goldfliege

    Ich wusste ja, dass Blicke töten können – aber dass mich mal jemand aus einigen Tausend Einzelaugen gleichzeitig so intensiv anstarrt, war mir neu. Lernt mein heutiges Fotomodell kennen: Die Fliege, die den Augenkontakt definitiv nicht als Erste abbricht.

    Die Goldfliege aus der Familie der Schmeißfliegen erkennt man sehr gut am charakteristischen, grün-goldenen Schimmer auf Thorax und Hinterleib. Der deutliche Abstand zwischen den beiden roten Augen verrät, dass es sich hier um ein Weibchen handelt. Bei Männchen stoßen die Augen fast direkt aneinander. Einen nahezu 360 Grad Rundumblick erreicht die Goldfliege. Zusätzlich nimmt sie etwa 200 Einzelbilder pro Sekunde wahr, allerdings bei relativ niedrigem Detailgrad.

    Goldfliege
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  • Schwarzmilan, der Unauffällige

    Schwarzmilan, der Unauffällige

    Was, schon wieder ein Milan? Über diese Greifvögel hatte ich doch schon vor ein paar Tagen berichtet. Zugegeben, das ist wahr. Doch heute bei – gelinde gesagt – schlechten Lichtverhältnissen ist mir vollkommen unerwartet der bei uns etwas seltenere schwarze Milan begegnet. So sprang die Kamera fast wie von selbst aus dem Rucksack. Blende, Verschlusszeit und ein der starken Bewölkung geschuldeter hoher ISO-Wert waren schnell eingestellt und los ging es mit dem Shooting der dunklen Schönheit. Das dabei entstandene und definitiv ganz und gar nicht perfekte Foto möchte ich euch nicht vorenthalten, ist es dennoch eine eindrucksvolle Momentaufnahme dieses Greifvogels.

    Mit einer Spannweite von 120 bis 150 Zentimetern und einheitlich dunkelbraunem Farbton ist der Schwarzmilan der etwas unauffälligere der hiesigen Milane. Sein Schwanz ist zudem etwas kürzer und flacher als der des Rotmilans. Der Schwarzmilan hält sich häufig in Waldgebieten mit Seen oder Flüssen auf. Für die Jagd bevorzugt er offenen Landschaften. Da er zu den Zugvögeln gehört, verbringt die Wintermonate in Afrika.

    Schwarzmilan im Flug
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  • Taubenschwänzchen: Flugkünstler im Schwirrflug

    Taubenschwänzchen: Flugkünstler im Schwirrflug


    Als Wanderfalter sind Taubenschwänzchen in nahezu ganz Europa verbreitet. Die Tiere kommen aus dem Mittelmeerraum über die Alpen zu uns, einige überwintern sogar in Mitteleuropa. Auf der Reise legen die Schmetterlinge bis zu 3000 Kilometer zurück.

    Eigentlich gehört das Taubenschwänzchen zu einer Gruppe nachtaktiver Schmetterlinge, es fliegt aber ganz im Gegensatz dazu hauptsächlich tagsüber.

    Alleinstellungsmerkmal ist der auffällige Schwirrflug, der an das wendige Flugverhalten eines Kolibris erinnert. Den hohen Energiebedarf dafür deckt das Taubenschwänzchen mit Vorliebe am Nektar von langen, schmalen Blütenkelchen, bei denen es mit seinem langen Saugrüssels gegenüber vielen anderen Insekten im Vorteil ist. Dabei ist es aber wenig wählerisch und fliegt eine Vielzahl von unterschiedlichen Blüten an.

    Seinen Namen hat das Taubenschwänzchen übrigens aufgrund der Tatsache, dass die Haarbüschel am Hinterleibsende Ähnlichkeit mit den Schwanzfedern von Tauben aufweisen. Sie dienen beim extremen Schwebeflug tatsächlich als Steuerruder, um im Wind stabil vor der Blüte zu stehen.

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  • „Schau mir in die Augen“ – das Tagpfauenauge

    „Schau mir in die Augen“ – das Tagpfauenauge

    Das Tagpfauenauge gehört wohl zu den bekanntesten Tagfaltern auf Wiesen, Gärten, Parks und Wäldern. Das markanteste Merkmal sind die schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken auf der Oberseite der Flügel. Fressfeinde wie Vögel werden von diesen „Augen“ abgeschreckt. Die Flügelunterseite erinnert an ein vertrocknetes Blatt – wenn der Falter die Flügel zusammenschlägt, wird er für Feinde im Gebüsch nahezu unsichtbar. Da Tagpfauenaugen bis zu 11 Monate alt werden, überwintern erwachsene Falter an geschützen Orten wie Baumhöhlen, Kellern, Dachböden oder Schuppen.

    Im Vergleich zu vielen hochspezialisierten Insektenarten ist das Tagpfauenauge aktuell nicht gefährdet. Da die Raupen aber auf Brennesseln als Nahrungsquelle angewiesen sind, hilft jeder „wilde Fleck“ im Garten, an dem Brennnesseln einfach mal stehen gelassen werden, den Bestand dieser wunderschönen Falter nachhaltig zu sichern.

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  • Kleine Scharmützel am Himmel: Wenn Turmfalke und Rotmilan die Fronten klären

    Kleine Scharmützel am Himmel: Wenn Turmfalke und Rotmilan die Fronten klären

    Rotmilane und Turmfalken teilen sich über den Feldern Fuldatals häufig das Jagdrevier. Ab und zu kommt es dadurch zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen den Greifvögeln, denn beide Tiere sind auf Kleinsäuger wie Mäuse spezialisiert. Mit einer Spannweite von durchschnittlich 160cm und einer Körperlänge von bis zu 73cm ist der Rotmilan mehr als doppelt so groß wie der Turmfalke und mit einem Gewicht von bis zu 1,4 kg viermal so schwer. Die Begegnung wirkt daher wie der Kampf zwischen David und Goliath. Heute blieb es bei Augenkontakt und Drohgebärden.

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  • Feldmäuse, nehmt euch in Acht – der Milan geht um!

    Feldmäuse, nehmt euch in Acht – der Milan geht um!

    Zur Zeit kreisen über dem Fuldatal ganztägig Schwarz- und Rotmilane. Diese majestätischen Greifvögel versuchen auf den frisch gemähten Feldern die eine oder andere Maus zu erwischen. Der Nachwuchs muss versorgt werden. Dazu kommt, dass jetzt im Juli junge Milane flügge werden und erste Flugversuche unternehmen.

    Mit einer Spannweite von 120 bis 150 Zentimetern und einheitlich dunkelbraunem Farbton ist der Schwarzmilan der etwas unauffälligere der hiesigen Milane. Sein Schwanz ist zudem etwas kürzer und flacher. Der Rotmilan erreicht eine Spannweite von 150 bis 195 Zentimetern und mit leuchtendem Rostfarbton ist er auffälliger gekleidet. Markantestes Merkmal ist sein gegabelter Schwanz, an dem man ihn schon von weitem erkennt.

    Wer schon mal versucht hat, kreisende Greifvögel am Himmel zu fotografieren, kennt das Problem: Sie sind fast immer zu weit weg, das Licht kommt aus der falschen Richtung (Gegenlicht!) und am Ende hilft nur ein extrem starker Zuschnitt (Crop).

    Aus der Hand mit 500mm Brennweite fliegende Milane zu verfolgen, ist ein echter Sport. Um die schnellen Bewegungen scharf einzufangen, braucht es extrem kurze Belichtungszeiten. Das treibt die ISO in die Höhe und sorgt beim starken Croppen für sichtbares Bildrauschen und Detailverlust. Als Fotograf ärgert man sich im Archiv schnell über die fehlende „Knackschärfe“ – aber als Naturbegeisterter freut man sich über den seltenen direkten Vergleich dieser fantastischen Tiere.

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  • Distelfalter – Wanderschaft über Generationen

    Distelfalter – Wanderschaft über Generationen

    Der Distelfalter ist ein Wanderfalter. Er zieht im Frühjahr aus südlichen Regionen nach Mitteleuropa, worauf die nächste Generation im Herbst wieder den Weg in den Süden auf sich nimmt. Diese enorm weiten Strecken können die Schmetterlinge zurücklegen, indem sie sich vom Wind tragen lassen. Der Distelfalter erreicht eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter. Man findet ihn oft an Distelblüten sowie den Blüten von Schmetterlingsflieder und Rotklee.

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  • Großes Ochsenauge

    Großes Ochsenauge

    Das Große Ochsenauge findet man zur Zeit häufig auf Wiesen oder an Waldrändern, wo es sich von Süßgräsern oder Kornblüten ernährt. Es erreicht eine Flügelspannweite von 40 bis 48mm. Markantes Merkmal dieses orangebraunen Schmetterlings sind die weißgekernten schwarzen Augenflecken auf ober- und Unterseite der Flügel.

    Nachdem viele Schmetterlingsarten mittlerweile vom Aussterben bedroht werden, halten sich die Bestände des Großen Ochsenauges noch relativ stabil.

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  • Bis zum Ende des Zooms: Mäusebussard zieht seine Kreise

    Bis zum Ende des Zooms: Mäusebussard zieht seine Kreise

    Irgendwann erreicht einfach jedes Tele seine Grenzen. Aber zwei Fotos kann ich euch hier dennoch präsentieren. Der Mäusebussard zog heute über Fuldatal seine Kreise. Eindrucksvoll ist seine hohe Farbvarianz mit einer fast reinweißen Brust („Schürze“) und markanten, dunklen Flecken an den Flügelbugen und Flanken. Beim Segeln hält der Greifvogel die Flügel fast brettflach gestreckt, und die Handschwingen weit aufgefächert, um jede Thermik zu nutzen. Im zweiten Bild sieht man den kraftvollen Flügelschlag. Der Mäusebussard ist zwischen 51 und 57 Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 113 bis 128 Zentimeter.

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  • Jungstörche in Sandershausen unternehmen erste Flüge

    Jungstörche in Sandershausen unternehmen erste Flüge

    Die Jungstörche aus Sandershausen unternehmen mittlerweile kurze Flüge. Gemeinsam mit den Altvögeln fliegen sie die umliegenden Felder an, suchen nach Nahrung und gewöhnen sich gleichzeitig an die Thermik. Lange wird es nicht mehr dauernd bis sich ihre Wege trennen. Jungstörche schließen sich mit anderen Jungvögeln zusammen und ziehen vor ihren Eltern in den Süden.

    In ihrer Erscheinung sind sie mittlerweile kaum noch von den Altvögeln zu unterscheiden. In Größe und Flügelspannweite nahezu identisch, kann man sie hauptsächlich an den grauen Schnäbeln erkennen, an denen bis jetzt nur stellenweise das typische Orangerot zu sehen ist.

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  • Emsiges Treiben am Fluss: Nachwuchs bei den Blässhühnern

    Emsiges Treiben am Fluss: Nachwuchs bei den Blässhühnern


    Mit ihrem leuchtend roten Kopf und den gelben Daunenfäden wirken die Blässhuhn-Küken fast schon wie die Punks auf dem Fluss, ganz im Gegensatz zu ihren geradezu spießig in schwarz und weiß gekleideten Eltern. Sobald sie älter werden, verblasst die Färbung und das graubraun gefärbte Jugendkleid kommt zum Vorschein. Das dunkle Gefieder sowie die namensgebende Blesse – ein weißer Hornschild über dem Schnabel – ist erst bei den adulten Vögeln zu sehen. Die Jungtiere gehören zu den Nestflüchtern. Sie bleiben nur so lange im Nest, bis alle Geschwister geschlüpft sind. Etwa zwei Monate wird der Nachwuchs von beiden Elternteilen versorgt. Heute standen hauptsächlich Algen auf dem Speiseplan, in der Regel werden die Küken aber auch mit tierischer Nahrung gefüttert.

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  • Sommerlicher Plüsch: Zu Besuch bei der Erdhummel

    Sommerlicher Plüsch: Zu Besuch bei der Erdhummel

    Wenn man eine Hummel so nah vor der Linse hat, fasziniert mich immer wieder, wie unglaublich pelzig diese Tiere eigentlich sind. Bei diesem Exemplar – vermutlich einer hellen Erdhummel – kam alles zusammen: ein wunderschöner, hellgelber Kragen und ein perfekter Moment der Ruhe auf einer weißen Blüte.

    Die helle Erdhummel zählt zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Man findet den zwischen 9 und 21 mm großen Hautflügler von März bis Oktober an offenen Stellen wie Wiesen oder Feldern. Ihre Nester baut die Erdhummel meist unterirdisch, dort kann der Hummelstaat auf bis zu 600 Tiere anwachsen.

    Technisch war das Bild durch das dichte Fell eine kleine Herausforderung für das Licht. Dank eines guten Diffusors ist das Blitzlicht hier aber wunderbar weich geworden – keine ausgefressenen weißen Spitzen, sondern eine feine Durchzeichnung bis in die einzelnen Härchen. Das große Facettenauge ist messerscharf getroffen, und im Hintergrund sorgt das frische Naturgrün im Bokeh für die passende sommerliche Stimmung.

    Für mich ein schöner Beweis, dass man sich an den vermeintlich „alltäglichen“ Motiven einfach niemals sattsehen kann.

    Helle Erdhummel
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  • Großes Ochsenauge und Distel

    Großes Ochsenauge und Distel

    Ein paar Minuten Geduld und den richtigen Moment – mehr braucht man manchmal nicht für ein gutes Foto. Und wenn man vorsichtig genug war, ist das Motiv vielleicht noch da, wenn man auf den Auslöser drückt.

    Heute hat es geklappt. Das Große Ochsenauge trifft man von Juni bis September auf Wiesen und Waldlichtungen. Markantes Merkmal dieses orangebraunen Schmetterlings sind die weißgekernten schwarzen Augenflecken auf ober- und Unterseite der Flügel. Schön bei diesem Foto ist, dass der Fokus genau dort sitzt, wo er biologisch am spannendsten ist: direkt auf dem Auge und dem Saugrüssel, der sich gierig an die lila Distelblüte schmiegt.

    Mauerfuchs
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  • Feldheuschrecke auf Augenhöhe

    Feldheuschrecke auf Augenhöhe

    Manchmal lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen und auf Augenhöhe zu gehen. Dieser Grashüpfer gehört zur Unterfamilie der Feldheuschrecken. Man kann die Tiere auf Wiesen und in Graslandschaften entdecken, wo sie gerne von Halm zu Halm springen. Markant ist der Gesang der Grashüpfer, den männliche Tiere erzeugen, um Weibchen anzulocken oder ihr Territorium gegeneinander abzugrenzen.

    Feldheuschrecke an Grashalm
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  • Buntspecht: Walddienstleister im Höhlenbau

    Buntspecht: Walddienstleister im Höhlenbau

    Der Buntspecht ist der am häufigsten anzutreffende Specht in Mitteleuropa. Man hört ihn oft schon deutlich, bevor man ihn überhaupt zu Gesicht bekommt. Auf seinem Speiseplan stehen während der überwiegenden Zeit des Jahres hautsächlich Insekten und Larven, die er mit Hilfe seiner kraftvollen Schnabelhiebe unter der Baumborke hervorholt. Zwischen Schnabel und Schädelknochen liegt eine elastische, schwammartige Knochenstruktur, die dabei wie ein Stoßdämpfer wirkt. Im Winter stellt er seine Ernährung auf Nüsse, Beeren und Samen um. Für die Brutzeit baut sich der Buntspecht jedes Jahr eine neue Baumhöhle, die er im Anschluss wieder verlässt. Diese Höhlen werden im Folgejahr von vielen anderen Tieren, die nicht in der Lage sind, Höhlen zu bauen, weitergenutzt. Der Buntspecht ist damit Walddienstleister im Höhlenbau.

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  • Majestätische Raubvögel in Aktion

    Majestätische Raubvögel in Aktion

    Wenn man die majestätischen Raubvögel zu Gesicht bekommt, ergibt sich immer das Bild der absoluten Freiheit. So geht es zumindest mir. Dementsprechend schmälern diese fotografischen Dokumente einer Flugshow der Falknerei des Tierparks Sababurg bei Hofgeismar diesen Eindruck enorm. Alle diese Tiere sind in Gefangenschaft geboren und werden vom Tierparkpersonal gefüttert und gepflegt. Am Fang der Vögel sind deutlich die Geschühe (die Lederriemen) zu sehen, was zeigt, dass sie in einer Falknerei gehalten und trainiert werden.

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  • Damhirsch

    Damhirsch

    Darf ich vorstellen? Das ist Charlie, ein junger Damhirsch. Der Damhirsch ist ein mittelgroßer Hirsch. Mit einer Schulterhöhe von 80 bis 100 Zentimetern und einem Gewicht bis maximal 90kg ist er deutlich kleiner als Rothirsche. Auch bei ihrem eher schaufelförmigen Geweih unterscheiden sich Damhirsche von ihren Artgenossen. Das Sommerfell ist meist kastanienbraun mit auffälligen weißen Flecken. Im Winter wird es deutlich dunkler, dicker und die Flecken verblassen. Im Vergleich zu anderen Hirscharten sind Damhirsche oft deutlich weniger scheu und zeigen sich gerne auch tagsüber auf offenen Flächen, meist organisiert in Rudeln.

    Damhirsch im Gras

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  • Steinhummeln: Hektische Nektarsammlerinnen

    Steinhummeln: Hektische Nektarsammlerinnen

    Steinhummeln legen ihre Nester häufig unter Steinhaufen oder in Mauern an, wo der Staat eine Größe von bis zu 300 Tieren erreichen kann. Als Nahrung bevorzugen sie Nektar von verschiedenen Nesseln und Kleearten, die sie zwischen März und Oktober hektisch in Gärten und auf Wiesen anfliegen. Die Arbeiterinnen (Foto) sind mit einer Größe von 12 bis 16 Millimetern nur gut halb so groß wie die Königin.

    Steinhummel Arbeiterin
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  • Facettenblick der Hainschwebfliege

    Facettenblick der Hainschwebfliege

    Die Hainschwebliege ähnelt aufgrund ihrer schwarz-gelben Zeichnung auf dem ersten Blick einer kleinen Wespe. Im Gegensatz zu dieser besitzt sie aber keinen Stachel und ist daher völlig harmlos. Markant sind auch die großen Facettenaugen, die bei den Männchen zusammenstoßen. Bei Weibchen sind sie klar voreinander getrennt.

    Die Hainschwebfliege ernährt sich von Nektar und Pollen. Ihre Eier legt sie direkt an Blattlauskolonien ab, von denen sich die geschlüpften Larven ernähren.

    Hainschwebfliege auf grünem Blatt in Vorderansicht
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  • Große Winkelspinne: Rundumblick mit acht Augen

    Große Winkelspinne: Rundumblick mit acht Augen

    Auch wenn die Große Winkelspinne für Menschen absolut harmlos ist, ist sie für viele wahrscheinlich Auslöser einer Spinnenphobie. Das liegt an ihrem zahlreichen Auftreten in menschlichen Siedlungsbereichen, durch die die Wahrscheinlichkeit, in den eigenen vier Wänden auf eine Große Winkelspinne zu treffen, relativ hoch einzuordnen ist. Zudem macht sie ihre eindrucksvollen Größe und die dunkle Färbung, die sich deutlich von weißen Wänden abhebt, zu einer imposanten Erscheinung.

    Die acht Augen sind typisch für Trichterspinnen in zwei leicht geschwungenen Reihen kompakt an der Vorderseite des Vorderkörpers angeordnet. Dabei erfüllt nicht jedes Auge denselben Zweck. Man teilt sie grob in zwei Gruppen auf:

    • Die Hauptaugen (2 mittlere Vorderaugen): Diese sind direkt nach vorne gerichtet. Sie dienen bei vielen Spinnen zum scharfen Sehen, Erkennen von Formen und teilweise sogar zum Farbsehen.
    • Die Nebenaugen (6 restliche Augen): Diese sitzen seitlich oder weiter hinten. Sie können oft keine scharfen Bilder sehen, reagieren aber extrem empfindlich auf Lichtveränderungen und Bewegungen.

    Durch diese Aufteilung erzielen Spinnen ein fast lückenloses Rundum-Sichtfeld (bis zu 360 Grad), ohne sich bewegen zu müssen.

    Große Winkelspinne in Frontaufnahme